Der Stand Up Beginner Guide – Tipps und Tricks

Stand-Up Paddlen auf dem Starnberger See

Beim Stand Up Paddeln stehst Du aufrecht auf einem Sup Board. Dabei bewegst Du Dich mit einem langen Paddel fort. Dafür benötigst nicht – wie beim Wellenreiten – Wellen. Daher kannst Du auch auf Seen und Flüssen sowie in ganz flachem Wasser paddeln. Das Paddel dient Dir dabei nicht nur zur Fortbewegung, sondern auch zur Steuerung des Surfboards.

Dein erstes Mal auf einem SUP-Brett

Idealerweise solltest Du Dir einen windstillen Tag für Dein erstes SUP-Erlebnis aussuchen. Perfekt sind flache Gewässer in denen Du stehen kannst, ohne großartige Strömung und Wellengang – also zum Beispiel ein kleiner See.
Deine erste Aufgabe ist es auf dem Surfbrett zu balancieren: Lege das Board ins Wasser, und kniee Dich darauf und versuche so ein Gefühl für die Stabilität des SUP-Bretts zu bekommen. Für den ersten Wellengang empfehlen wir dir das Aqua Marina Breezer Einsteiger Board.

Aufstehen

Wenn Du ein gutes Gleichgewichtsgefühl hast, kannst Du als nächstes versuchen langsam aufzustehen. Wichtig: langsam aufstehen macht die ganze Sache erheblich leichter! Außerdem kannst Du das Paddel beim Aufstehen zu Hilfe nehmen, um im Gleichgewicht zu bleiben. Dafür nimmst Du das Paddel waagrecht in beiden Hände (wie ein Seiltänzer).

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Position auf dem SUP-Board

Falls Du Surfer und an Dein Wellenreiter gewöhnt bist, musst Du Deine Füße anders stellen. Auf dem SUP-Board stehen die Füße parallel nebeneinander. Um eine bessere Balance im Stehen zu finden gibt es verschiedenen Tricks: Zum Beispiel kannst Du die Füße möglichst weit auseinander, also zum Rand des Bretts hin platzieren. Ein Board mit guten Balance Fähigkeiten wäre beispielsweise das Red Paddle ISUP. Hilfreich ist es auch, wenn Du sofort nach dem Aufstehen anfängst zu paddeln, denn dadurch liegt das Board stabiler im Wasser.

Paddeln

Ganz einfach: Steche mit dem Paddel vorne seitlich neben dem SUP-Brett ins Wasser und ziehe das Paddel nah am Board nach hinten. Wenn das Paddel etwa dort ist, wo Dein Fuß steht, kannst Du das Paddel hoch nehmen – dann wieder nach vorne und ein zweites Mal eintauchen. Wenn Du ein paar Paddelzüge auf einer Seite gemacht hast, fängt das SUP-Board an schräg zu fahren.

richtig paddeln, Frau auf SUP

Seite wechseln

Wenn Du auf der anderen Seite weiter paddlen möchtest, dann ist es wichtig, dass Du nicht die Arme überkreuzt, um das Paddel in die andere Hand zu nehmen – das führt nur zu einem weniger stabilen Stand auf dem SUP-Brett. Statt die Arme zu überkreuzen, lässt Du die Hand die unten am Paddel war nach oben gleiten – dies ist jetzt Deine Führungshand! Gelichzeitig führst Du die obere Hand nach unten.

Wichtig: Bremsen und Anhalten

Zum Bremsen steckst Du einfach das Paddel senkrecht ins Wasser. Die Geschwindigkeit sollte abnehmen, bis das Board komplett steht.

Lenken und Drehen

Auch zum Lenken benutzt Du Dein Paddel. Em einfachsten ist es zu drehen, wenn Du rückwärts paddelst. Für Fortgeschrittene kannst Du auch in vorausfahrt mit dem Bogenschlag drehen – dazu mehr im Artikel zur Fortgeschrittenen-Technik.

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Stabilität behalten

Falls Du etwas das Gleichgewicht verlierst, musst Du nicht gleich in das kühle Nass springen. Gehe zunächst in die Hocke – damit gewinnst Du mehr Stabilität. Dann kannst Du wieder langsam aufstehen.
Außerdem kannst Du dich auch mit dem Paddel an der Wasseroberfläche abstützen – klingt bescheuert, ist aber so. Natürlich kannst Du das SUP-Paddel nicht so stark belasten wie auf festem Untergrund, aber etwas Stabilität gibt es doch. Schau doch mal im SUP Board Finder vorbei, wenn du noch nicht weißt, welche SUP Board für dich das richtige ist. (weiter zum SUP Board Finder)

Richtig „Baden gehen“

Wenn Du schwimmen kannst, ist ein „Über Bord gehen“ ja kein Problem – das „Baden gehen“ gehört auch zum SUP-Paddeln dazu. Wichtig dabei ist, dass Du Dein Paddel festhältst, damit es nicht von Strömung oder Wind abgetrieben wird.

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